



















Tatsächlich stellte Mercedes-Benz im Jahre 1977 auf der IAA in Frankfurt das erste selbst produzierte Kombi-Fahrzeug der Nachkriegszeit vor: Das sog. „T-Modell“, abgeleitet von den Limousinen der Baureihe W 123. Zwar gab es Kombis in kleinen Serien von verschiedenen Baureihen, aber Mercedes-Benz lieferte dafür nur die Fahrgestelle. Die Aufbauten kamen in der Mehrzahl von den Firmen Binz und Miesen. Meist waren es Kranken- und Bestattungswagen. Doch ab 1978 bis 1985 war das T-Modell (S 123) auf dem Markt. „T“ stand für Transport und Touristik, wie es die Werbung herausstellte. Obwohl sie anfangs im Verhältnis zur Limousine recht teurer war, hatten sie wegen ihrer anmutigen Silhouette schnell den gleichen Prestigewert wie die Limousinen.
Unser Mercedes-Benz 200 T fährt heute in 3. Hand. Zwar zeigt der Kilometerzähler 200.000 km an, jedoch erhielt der Oldtimer bei 116.000 km einen originalen Tauschmotor. Er ist kein elegantes „Vorführfahrzeug“, seine dezente Lackierung und die einfache Innenausstattung zeugen eher von Sparsamkeit. Es sind eine Menge Service-Rechnungen vorhanden, seit 2018 sind sie lückenlos. Ein paar Blecharbeiten, die noch zu erledigen wären, sind eingepreist.
Änderungen, Irrtümer und Zwischenverkauf vorbehalten
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