Aktuelle Fahrzeuge der Marke Austin Healey

Daten Austin Healey

Rechtsform:Donald Healey Motor Company

Gründung: 1952

Sitz: England

Der Gründer der Donald Healey Motor Company, Donald Mitchell Healey (1898 – 1988), wurde durch seine Siege bei der RAC-Rallye (1928) und der Rallye Monte Carlo (1931) berühmt. Im Jahr 1945 gründete Healey in England die besagte Marke. Seine Ambition war es, die Autowelt mit Roadstern und sportlich motorisierten Limousinen auf den Kopf zu stellen. Es kam jedoch alles etwas anders als gedacht und schon bald war die legendäre britische Automarke Austin-Healey geboren.

Schwere Zeiten machen erfinderisch

Healey musste schnell feststellen, dass die britische Automobilbranche nach dem Zweiten Weltkrieg einer Krise ausgesetzt war. Nicht umsonst schlossen sich Traditionsfirmen, wie Austin und Morris zu dieser Zeit zusammen. Aus diesen beiden Herstellern ging im Jahr 1952 die British Motor Corporation (kurz: BMC) hervor.

Diese Fusion sollte jedoch längst nicht das Ende der Fahnenstange sein! Noch im selben Jahr hielten die BMC-Manager nach Möglichkeiten Ausschau, mit denen sich die Modellpalette erweitern lies.

Vor allem die Zweisitzer der Donald Healey Motor Company schienen wie gerufen zu kommen! Und siehe da: Gemeinsam mit Healey riefen die BMC-Verantwortlichen die Marke Austin-Healey ins Leben.

  • Gut zu wissen: Das erste Austin-Healey-Modell, der Roadster Austin-Healey 100, kam bereits im nächsten Jahr, sprich: 1953 auf den Markt.

 

Austin-Healey auf einen Blick

  • Die ersten 20 Wagen stellte man im britischen Warwick her.
  • Im Jahr 1957 verlegte die Automarke die Produktion nach Abingdon in der Grafschaft Oxfordshire, Südostengland.
  • Schon bald wurde in den USA mit der Serienproduktion begonnen.
  • Diese musste 1967 aufgrund von neuen Sicherheits- und Abgasnormen aber wiedereingestellt werden.
  • Die Einzelproduktion wurde bis 1972 aufrechterhalten.

 

Typisch britisch

Bis zur Einstellung des Betriebs im Jahr 1972 mauserte sich Austin-Healey zu einem der prominentesten Autohersteller. Und zwar insbesondere im Segment Roadster. Es war die Baureihe Austin-Healey Sprite, die dem Unternehmen zu einem überwältigenden kommerziellen Erfolg verhalf. Heute gelten diese Fahrzeuge als Paradebeispiel für offene Zweisitzer mit britischer Bautradition.

  • Übrigens: Das Konzept für den Austin-Healey 100 stammte von Donald Healey, die wichtigsten Komponenten stellte hingegen Austin

Austin-Healey

3000 MK III BJ 8

Austin-Healey

100/6 BN 6

Groß, größer, Austin-Healey 100

Der erste Roadster der Marke ist 3,84 m lang und 1,52 m breit. Somit gehörte der Austin-Healey 100 zu seiner Zeit zu den größten Modellen seiner Art. Abgelöst wurde das Flaggschiff im Jahr 1956 und zwar durch den Austin-Healey 100-6. Dieser hatte nicht länger vier, sondern sechs Zylinder und zeichnete sich durch eine moderat veränderte Optik aus. Später kam ein 2+2-Sitzer zu der Baureihe hinzu.

  • Tipp: Auch der in drei Generationen produzierte Nachfolger namens Austin-Healey 3000 (s.u.) war als 2+2-Sitzer erhältlich.

 

Kleiner Roadster, viel Freude

Wie bereits erwähnt, hatte die Baureihe Sprite einen maßgeblichen Anteil am Erfolg der Marke. Die kleineren Roadster erblickten im Jahr 1958 erstmals das Licht der Welt. Zu den typischen Merkmalen der ersten Sprite-Modelle (1958 – 1961) zählen hoch angesetzte Rundscheinwerfer und eine überdurchschnittlich gerundete Frontpartie. Die Reihe wurde in fünf unterschiedlichen Generationen gebaut:

  • Sprite AN5 (1958 bis 1960)
  • Sprite AN6 (1961 bis 1964)
  • Sprite AN8 (1964 bis 1966)
  • Sprite AN9 (1966 bis 1969)
  • Sprite AN10 (1969 bis 1971).

 

Mit dem 3000 MK zu mehr Komfort

Als der Austin-Healey 100-6 im Jahr 1959 eine Hubraum-Vergrößerung erhielt (auf 124 PS), änderte sich auch die Modellbezeichnung: der Austin-Healey 3000 MK 1 war geboren. Dieser war, wie bereits erwähnt, sowohl als Zweisitzer als auch als 2+2-Sitzer erhältlich.

Bereits 1961 folgte eine Variante mit 132 PS und drei Vergasern: der 3000 MK 2. Dieser wurde zwei Jahre später mit einem neuen Verdeck ausgestattet, welches nicht länger hinter den Notsitzen verstaut wurde, sondern über diese hinausragte.

Eine weitere Neuerung waren Kurbelfenster, die die bis dahin populären Steckfester ersetzten. In der Folge wurde der Türausschnitt verkleinert. Und zwar durch das Aufsetzen einer Chromleiste.

Das altbewährte Instrumentenbrett überarbeitete Austin-Healey erst beim 1964 eingeführten 3000 MK 3. Das Cockpit aus Holz wurde durch ein abschließbares Handschuhfach sowie durch einen Radiolautsprecher in der Mittelkonsole ergänzt.

Mit diesen Erweiterungen wollten die Verantwortlichen den Wandel zum Komfort-Cabrio abschließen.

  • Interessant: Die Rohkarosserien für den Austin-Healey 3000 stammten aus dem Hause Jensen Motors. Im Jahr 1967 stellte man die Produktion ein, um sich auf die Entwicklung des Triumph TR5 konzentrieren zu können.

Austin-Healey

3000 MK III BJ 8

Austin-Healey

3000 MK III BJ 8

Trotz Produktionsschluss: die Marke lebt!

 

Es gibt zweifelsohne Automarken mit einer längeren Geschichte als die von Austin-Healey. Schließlich stellten die Briten die Produktion bereits nach rund 20 Jahren wieder ein. Das tut der Faszination um die Fahrzeuge jedoch keinen Abbruch! Ganz im Gegenteil: Überall auf der Welt wissen Oldtimer-Sammler und -Liebhaber die eleganten Modelle zu schätzen. Wer die Gelegenheit hat, einen Austin-Healey zu erwerben, sollte also nicht (zu) lange zögern!

  • Eine gute Nachricht zum Schluss: Lange Zeit hüteten die Angehörigen von Donald Mitchell Healey die Rechte an der „Ursprungsmarke“ Healey. Vor einigen Jahren wurden diese Rechte an das britisch-amerikanische Konsortium HFI Automotive Die neuen Besitzer planen eine Reanimation der britischen Traditionsmarke.

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